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Geschichte der deutschen Bank

Die Deutsche Bank AG ist heute das größte Kreditinstitut Deutschlands. Gegründet wurde sie im Jahr 1870 auf Initiative des Privatbankiers Adelbert Delbrück und des Politikers Ludwig Bamberger. Das Grundkapital, das von sechsundsiebzig Erstzeichnern bereitgestellt wurde, betrug damals fünf Millionen Taler, was einem heutigen Gegenwert von ungefähr einer Milliarde Euro entspricht.

Der Name Deutsche Bank war Programm: sie sollte den deutschen Außenhandel finanzieren, was allgemein nicht nur als ökonomische, sondern auch nationale Aufgabe verstanden wurde. So wurde dem Antrag eine Aktiengesellschaft zu gründen, denn auch ungewöhnlich rasch entsprochen. Die erste Gründungsversammlung hatte am 22. Februar 1870 stattgefunden und bereits am 10. März erging ein Erlass des damaligen Königs von Preußen, Wilhelm I., der die Gründung der Deutschen Bank mit Sitz in Berlin genehmigte. Internationale Bankgeschäfte und die Unterstützung von Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Europa und überseeischen Märkten waren der Zweck und das Ziel der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank-Aktie war vom Tag ihrer Gründung an an der Berliner Börse notiert.

Relativ schnell wurde deutlich, dass der Hauptsitz Berlin für den internationalen Handel weniger gut geeignet war als beispielweise die Hafenstädte Hamburg und Bremen. Im Jahr 1871 wurde denn auch die erste Filiale in Bremen, 1872 eine Hamburger Zweigstelle eröffnet, und es lag in der Natur der Idee, dass im Jahr 1873 auch in der Handelsmetropole London eine Zweigstelle gegründet wurde. Bereits 1872 waren die Filialen in Yokohama und Shanghai eröffnet worden, welche jedoch Verlust machten und 1875 geschlossen werden mussten. Zwischen 1872 und 1882 war die Deutsche Bank an verschiedenen Unternehmen in New York City und in Paris beteiligt. In Deutschland profitierte die Deutsche Bank unter anderem an der Gründerkrise 1873 durch die Übernahme anderer Geldinstitute, unter anderem der Deutschen Union-Bank. Dadurch wurde die Deutsche Bank nach und nach zur größten Bank Deutschlands und der Ertrag stieg auf circa 6 Millionen Mark im Jahr 1880. Die Deutsche Bank wandte sich nun vermehrt dem Engagement in Industrieprojekten im In- und Ausland zu. Sie hatte unter anderem Anteile an AEG, Mannesmann und Bayer und stieg mehr und mehr in den damals boomenden Südamerika-Markt ein.

Im Jahr 1929 fusionierte die Deutsche Bank mit der Disconto Gesellschaft, bis heute die größte Fusion im deutschen Bankwesen.

Es folgten harte Zeiten in der deutschen Geschichte und somit auch für die Deutsche Bank: die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932, und, kaum hatte man sich davon ein wenig erholt, die NS-Zeit und der zweite Weltkrieg. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Westdeutschland sämtliche Banken dezentralisiert, während sie im Osten enteignet wurden. In der Bundesrepublik bedeutete dies, dass die Deutsche Bank ab 1948 mit zehn kleinen regionalen Banken arbeitete, 1952 jedoch in drei Institute aufgeteilt wurde. Im Jahr 1957 gab es wieder eine Deutsche Bank mit Hauptsitz in Frankfurt. Ab den späten fünfziger Jahren stieg die Deutsche Bank auch in das Privatkundengeschäft ein und vergab ab 1959 auch Kleinkredite.

Seit 2001 wird die Deutsche Bank-Aktie auch an der New Yorker Börse notiert. Trotz Finanzkrise behauptet sich die Deutsche Bank als größtes Geldinstitut Deutschlands und steht für Stabilität und Sicherheit.



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