Dresdner Bank
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Geschichte der Dresdner Bank

Insgesamt 17 Geschäftsleute gründen am 12. November 1872 durch Umwandlung des Bankhauses Michael Kaskel die Dresdner Bank. 20 Tage später, am 1. Dezember, nehmen die anfangs 30 Mitarbeiter mit einem Anfangskapital von acht Millionen Talern, umgerechnet rund 12 Millionen Euro, die Arbeit auf. Ende 2008, damit fünf Monate vor der effektiven Auflösung des Unternehmens am 11. Mai 2009, beschäftigt die Dresdner Bank 21.341 Angestellte. Die Bilanzsumme liegt bei 329,7 Milliarden Euro.

Bereits 1881 eröffnet die erste Filiale in Berlin. Bedingt durch die Größe und der wirtschaftlichen Kraft der späteren Hauptstadt, übersteigen die Zahlen der Niederlassung schnell die des Stammsitzes, sodass dieser 1884 eben dorthin verlegt wird. Im Jahr 1900 hat die Dresdner Bank das größte Filialnetz unter allen deutschen Kreditinstituten, viele der Zweigstellen schließen jedoch kriegsbedingt zwischen den Jahren 1914 und 1918. Es folgen die wirtschaftlich äußerst wechselhaften Zwanziger Jahre. Durch die Inflation des Jahres 1923 steigt das Aktienkapital der Dresdner Bank auf 1,1 Milliarden Mark, die Bilanzsumme erreicht die Höhe von 204 Trilliarden Mark. Die Zahl der der Mitarbeiter erhöht sich von 10.000 auf 23.000. In Folge der Bankenkrise im Jahr 1931 übernimmt das Deutsche Reich zwei Drittel aller Aktien der Dresdner Bank, ein Jahr später verschmilzt das Unternehmen auf Geheiß der Regierung mit der Darmstädter Bank und der Nationalbank.

Der Reprivatisierung im Jahr 1937 folgt in den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs die Übernahme zahlreiche Institute aus dem Ausland und besetzten Gebieten. 1943 hat die Dresdner Bank erstmals mehr als eine Million Kunden. Nach dem Kriegsende werden alle Filialen in der sowjetisch besetzten Zone sowie der Hauptsitz in Berlin enteignet und geschlossen. Mit der Währungsunion 1948 und der damit einhergehenden Einführung der Deutschen Mark gelingt ein bedeutender Schritt in Richtung des wirtschaftlichen Alltags auch für die Banken. 1950 wird auf der ersten Mitgliederversammlung der Dresdner Bank nach dem Zweiten Weltkrieg die Verlegung des juristischen Stammsitzes von Dresden nach Berlin beschlossen. Mit dem Jahresbeginn 1957 fusionieren die Hamburger Kreditbank, die Rhein-Ruhr-Bank sowie die Rhein-Main-Bank zur Dresdner Bank Aktiengesellschaft. Sitz des Unternehmens wird Frankfurt am Main und bleibt es bis zur Auflösung 2009.

Das Unternehmen geht auf Expansionskurs. Im gesamten Bundesgebiet werden zahlreiche neue Zweigstellen eröffnet. Durch eine Unternehmensreform wird das Geschäft 1971 auf den Hauptsitz in Frankfurt am Main zentralisiert. Die drei Hauptverwaltungen in Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt/M. werden aufgelöst. Zum 100-jährigen Jubiläum des Institutes wird im Jahr 1972 der Stiftungsfonds der Dresdner Bank zur Förderung von Kunst und Wissenschaft beim Stifterverband für die deutsche Wirtschaft gegründet. Ein traurigeres Kapitel öffnet sich fünf Jahre später. Am 30. Juli 1977 ermorden Terroristen der RAF den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Ponto.

Auch im Jahr 1990 nimmt die Dresdner Bank wieder eine Vorreiterstellung ein und eröffnet als erstes westliches Kreditinstitut ein Büro in der DDR, bereits ein Jahr darauf werden drei große neue Niederlassungsbereiche in Leipzig, Berlin und Dresden eröffnet. 2001 übernimmt die Allianz AG die Dresdner Bank und verkauft das Unternehmen 12. Januar 2009 an die Commerzbank. Im Mai 2009 wird die Dresdner Bank aus dem Unternehmensregister gelöscht, die Marke wird jedoch fortgeführt.



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