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Einlagensicherung

Eine Einlagensicherung dient zum Schutz von Bankguthaben (Einlagen), beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit) eines Kreditinstitutes bei dem Kunden Geld angelegt haben. Eine Einlage, in der Finanzsprache auch als Buchgeld bezeichnet, ist Geld, dass für Zahlungsverkehr, Geldanlage und Barauszahlung genutzt werden kann. Diese Nutzung und die Sicherung vor Verlust bzw. Rückzahlungsunfähigkeit seitens des Kreditinstitutes sind durch gesetzliche als auch freiwillige Bestimmungen und Handlungsweisen der Banken gewährleistet.

Obwohl das Bankwesen Europas schon seit dem 13. Jahrhundert existiert, konnte man bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts als Bankkunde seine Einlagen nur durch den guten Ruf und das Vertrauen auf den Bankier sichern. Mit der Erfahrung der Bankenkrisen und der Schaffung neuer Formen von Kreditinstituten, wie Genossenschaftsbanken, kam es auch zu den ersten Garantie- und Stützungsfonds. Seit dem ersten deutschen „Kreditgenossenschaftlichen Garantiefond“ 1937 brauchte es jedoch einige Zeit und somit auch einige weitere Bankenkrisen.

gestzliche Grundlagen zur Einlagensicherung

Erst in den 1980ern Jahren wurden die heutigen gesetzlichen Grundlagen und Empfehlungen für die Einlagensicherung festgelegt. Erweiterungen des Anlegerschutzes finden auch derzeit noch statt. So erfolgt in Deutschland seit Juli 2009 eine stufenweise Erhöhung der Einlagensicherung von 20.000 Euro auf 50.000 Euro und ab Dezember 2010 auf 100.000 Euro.

Gesetzliche und freiwillige Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Geldeinlagen

Neben der, u.a. auf europäischer Ebene geregelten, gesetzlichen Einlagensicherung, existieren in Deutschland noch weitere gesetzliche und freiwillige Maßnahmen zum Schutz der Bankguthaben der Kunden. Viele Banken haben über diese gesetzliche Regelung hinaus eine freiwillige Einlagensicherung. Dazu gehören beispielsweise in Deutschland Einlagenfonds der Bankverbände, deren Sicherung allerdings an die Wirksamkeit der gesetzlichen Einlagensicherung gebunden ist.

Ebenfalls bestehen formelle und informelle, d.h. rechtlich vorgeschriebene und freiwillige, Haftungsregelungen, die gegenseitig innerhalb von Bankenkonzernen und Bankgruppen im Bedarfsfall greifen. Diese rechtsverbindlichen Regelungen zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften werden als Patronatserklärung bezeichnet. Eine andere Form der Einlagensicherung durch gegenseitige Haftung findet man in Deutschland bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken in der sogenannten Institutshaftung.

Eigenkapitalvorschriften zur Sicherung

Ein weiterer Baustein zur Einlagensicherung sind die Eigenkapitalvorschriften. Diese bilden den Grundstein zum Schutz der Kreditinstitute vor Insolvenz und beruhen auf den Regelungen des Kreditwesengesetzes. Die Eigenkapitalvorschriften dienen zur Sicherstellung eines ausreichenden Vermögens in den Banken, um bei etwaigen Problemen eine ausreichende finanzielle Deckung zur Aus- und Rückzahlung der Kundeneinlagen zu gewährleisten. Eine Staatsgarantie der Einlagensicherung wurde 2008 zwar in Deutschland diskutiert, findet allerdings im deutschsprachigen Raum nur in der Schweiz für 21 Kantonalbanken Anwendung.

Mindestanforderungen bezüglich der Einlagensicherung seitens der Europäischen Union

Die Mindestanforderungen bezüglich der Einlagensicherung seitens der Europäischen Union für ihre angehörigen Staaten sind in der Richtlinie 2009/14/EG geregelt. Die Höchstbeträge der Einlagensicherungen variieren derzeit in den EU-Ländern von 20.000 Euro in Griechenland, Belgien und Spanien bis zu 100.000 Euro in den Niederlanden, Luxemburg und Italien.



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