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Euribor

Bei der Bezeichnung Euribor handelt es sich um die Abkürzung für Euro Interbank Offered Rate. Bei Euribor handelt es sich um die durchschnittlichen Zinssätze, zu deren Konditionen sich 57 Kreditinstitute gegenseitige Anleihen in Euro geben. Hierbei unterscheibe man unterschiedliche Laufzeiten zwischen einer Woche und zwölf Monate.

Basistarife für Zinsprodukte

Euribor gilt als sogenannter Basistarif oder auch Anzeiger für viele verschiedene Zinsprodukte, wie beispielsweise Sparkonten, Hypotheken usw. Da Euribor alle betrifft, die mit Geldgeschäften zu tun haben, sind auch viele an der Entwicklung der sogenannten Euriborwerte interessiert. In der Regel gibt es immer mehr als 15 unterschiedliche Euribor-Werte, diese kann man sich in einer Übersicht anschauen.

Funktionsweise des Euribor

Sozusagen ist Euribor der Zinssatz für Termingelder in Euro bei den Geschäften der Banken untereinander. Er wurde im Jahr 1999 eingeführt und stellt die Alternative zum vorherigen FIBOR dar, der ein Referenzzinssatz bei Krediten und Anlageprodukten war. Jeden Tag teilen bis zu 43 Banken bis 11 Uhr Angebotssätze einem Informationsanbieter mit, welcher dann die Durchschnittssätze feststellt und sie auf Reuters publiziert. Nicht bei der Rechnung mit berücksichtigt werden die 13 Kreditinstitute mit den höchsten sowie den niedrigsten Zinsangebot, um Verfälschungen zu vermeiden. Man kann den Euribor jeden Tag im Wirtschaftsteil der Tageszeitungen nachlesen. Der Euribor dient als Basis für Verhandlungen hinsichtlich kurzfristiger Kredite, aber auch für das Anlegen von Festgeldern, um dann mit dem Kreditinstitut über den Zinssatz bei Festgeld zu handeln.

Vorteile des Euribors

In der Regel ist der Euribor nur den wenigsten Menschen geläufig, denn Kreditinstitute bieten im Normalfall nur äußerst ungern diese lukrative Darlehensform an, weil sie für sie selbst nicht rentabel sind. Denn gerade der Euribor hat viele vorteilhafte Konditionen, die für Bankkunden eigentlich optimal sind. Wenn der Euribor von einer Bank vergeben wird, beträgt die Laufzeit nur ein Jahr und bis dahin muss dann die komplette Summe plus Zinsen auch getilgt sein. Das Besondere an dem Euribor sind die attraktiven Zinsen, weil die Zentralbank für diesen Kredit einen Zinssatz von drei Prozent gewährt. Aber der Zinssatz wird individuell gewährt und ist abhängig von den Sicherheiten des Kunden.

Der Euribor lohnt sich vor allem für Kunden mit einem gesicherten Einkommen und somit einer hohen Kreditwürdigkeit. Nur für die Banken ist der Euribor nicht rentabel, weil er eine viele geringere Gewinnspanne hat als anderen Kreditformen. Man muss sich als Kunde also selber bei seiner Bank nach dieser Kreditform erkundigen. Generell gilt, dass kein Kreditinstitut einem Kunden mit gesicherten Einkommen und guter Kreditwürdigkeit den Euribor verweigern würde. Das einzige Risiko vom Euribor ist, dass er nicht fix ist und daher immer Schwankungen unterliegt.



In unserem Banken Lexikon finden Sie weitere Informationen zu Fachbegriffen aus dem Bereich Bank und Finanzen.

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