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Interbankrate

Interbankrate ist der Zinssatz, den Banken berechnen, wenn eine Bank der anderen Geld leiht. Es handelt sich dabei um den Zinssatz, der angibt, zu welchen Konditionen eine Bank von einer anderen Bank Geld aufnehmen kann oder angeboten bekommt. Dieser orientiert sich häufig an für das Interbankengeschäft relevanten Referenzzinssätzen wie dem Libor oder dem Euribor. Teilweise versuchen Zentralbanken dabei zur Realisierung ihrer geldpolitischen Ziele Einfluss – meist über den Referenzzinssatz – auf die Interbankrate zu nehmen, um so beispielsweise die sich im Umlauf befindliche Geldmenge oder die Kreditvergabe der Banken zu beeinflussen.

Damit Banken Geld verleihen und mit diesem anderweitig arbeiten können benötigen sie genügend freie Mittel. Um dieses Ziel erreichen zu können leihen sich die Finanzinstitute häufig selbst das Geld bei anderen Banken. Hierfür fallen wie bei jedem anderen Kreditnehmer auch Zinsen an. Allerdings ist dies in aller Regel ein günstigerer Zinssatz, als der, den der einfache Kreditnehmer (Endverbraucher) zahlt. Dieser Zinssatz für das Interbankengeschäft wie die Transaktion zwischen Banken ebenfalls bezeichnet wird, trägt den Namen Interbankrate bzw. Interbankzins. Wie auch beim einfachen Kreditnehmer, wie zum Beispiel einem Unternehmen, das sich Geld für eine neue Maschine oder dem Arbeitnehmer, der sich ein Haus finanziert beschreibt der Zinssatz dabei, wie günstig oder teuer das Geld für die leihende Bank ist.

Wie hoch die individuelle Interbankrate ist, die für ein Interbankengeschäft angesetzt wird, orientiert sich häufig an einem der am Geldmarkt etablierten Referenzzinssätze. Zu diesen etablierten Referenzzinssätzen zählen insbesondere der London Interbank Offered Rate kurz Libor oder LIBOR geschrieben und der Euro InterBank Offered Rate (EURIBOR). Der vielfach noch bekannte Fibor (Frankfurt Interbank Offered Rate) war der von 1984 bis zur Einführung des Euros (1. Januar 1999) werktäglich festgelegte Referenzzinssatz für Termingeld auf DM Basis und wurde vom Euribor abgelöst.

Libor und Euribor

Sowohl der Libor also auch der Euribor Referenzzinssatz für die Interbankrate werden für verschiedene Laufzeiten berechnet. So wird der Euribor beispielsweise für Laufzeiten von einer Woche, von 14 Tagen (bzw. 2 Wochen), 3 Wochen sowie für eine Laufzeit von 12 Monaten berechnet. Berechnungsgrundlage beim Euribor sind dabei die Angebotssätze von bis zu 43 Kreditinstituten. Der Libor gilt als bedeutender als der Euribor und wird von der British Bankers' Association aus London festgelegt. Er wird für 10 Währungen und 15 Laufzeiten, welche sich in in einem Zeitrahmen von „über Nacht“ bis zu 12 Monaten bewegen, an jedem Werktag berechnet.



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