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ISIN

Mit der International Securities Identification Number (ISIN) werden Wertpapiere an der Börse identifiziert. Die ISIN besteht aus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination aus zwölf Stellen, wobei an erster Stelle zwei Buchstaben für die Länderkennung stehen. Für deutsche Aktien oder andere in Deutschland emmitierten Wertpapiere gilt beispielsweise das Kürzel DE.

Warum einen ISIN Code?

In Deutschland wurde die ISIN Anfang 2000 im Zuge der Gleichstellung der Finanzmärkte weltweit eingeführt, um dem international vorherrschenden Standard gerecht zu werden. Eine ISIN kann jeder Art von Wertpapieren zugeordnet werden. Egal ob es sich um Fonds, Anleihen, Aktien, Futures oder Optionen handelt. Dabei können jedoch nur fungible Wertpapiere eine ISIN erhalten. Für Finanzprodukte aus anderen Sparten wie beispielsweise Termingeschäften werden andere identifikationsarten genutzt. Die ISIN identifiziert ein Wertpapier eindeutig, sodass beispielsweise eine Aktie, die an mehreren verschiedenen Handelsplätzen weltweit gehandelt wird, durch die ISIN vom Händler eindeutig zugeordnet werden kann. Die ISINs werden dabei Weltweit eingeführt.

Vergabe der ISIN

In Deutschland ist zum Beispiel die Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG für die Vergabe der ISINs verantwortlich. Für die Prüfung der dabei verwendeten Standards ist jedoch eine zentrale Stelle, die Association of National Numbering Agency zuständig. Diese Institution ist für alle Stellen weltweit verantwortlich, die eine ISIN vergeben dürfen.

Aufbau und Zusammensetzung der ISIN

Der Aufbau der ISINs ist dabei international festgelegt. So besteht eine ISIN aus einer zwölfstelligen alphanumerischen Kombination. Die ersten beiden Buchstaben stellen den Ländercode dar. Für Deutschland steht beispielsweise DE, für die Schweiz CH und für Österreich AT als Länderkennung. Das Kürzel XS stellt dabei ein länderunabhängigen Code dar, der für internationale Wertpapiere genutzt wird. Danach folgt eine neunstellige alphanumerische Ziffernfolge und zum Schluss die Prüfziffer. Parallel zur ISIN wird in Deutschland seit Mitte 2003 die WKN - die Wertpapierkennummer - im Börsenhandel verwendet. Die ISIN hat jedoch auch hierzulande weiterhin Bestand. In Deutschland emmitierte Wertpapiere werden beide Identifikationsnummern zugeordnet. So besteht die ISIN einer Aktie beispielsweise aus Teilen der WKN. Dabei wird die WKN meist nur durch eine Folge von Nullen, dem Länderkürzel und der angehängten Prüfziffer vervollständigt.

Der genaue Aufbau einer ISIN folgt einem rechnerischen Grundmodell, auf dessen Basis alle ISINs einem Wertpapier zugeordnet werden. Dabei kann beispielsweise die Verifikation einer kompletten ISIN allein durch die Neuberechnung der letzten Zahl, der Prüfziffer, erfolgen.



In unserem Banken Lexikon finden Sie weitere Informationen zu Fachbegriffen aus dem Bereich Bank und Finanzen.

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