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Maestrokarte

Im Jahr 2002 wurden die EC Karten von den Maestrokarten abgelöst. Maestro ist ein Debitkarten-Dienst von MasterCard International, der international nutzbar ist. Maestro wurde 1992 eingeführt. Mit einer Debitkarte hat man unmittelbar Zugriff auf das Guthaben oder den zur Verfügung stehenden Kreditrahmen seines Girokontos. Nationale Debitkarten-Systeme werden häufig zusätzlich mit einer Maestrokarten-Funktionalität ausgestattet, erkennbar am Maestro-Logo auf der Karte. Bei der Verwendung dieser Kombikarten im Ausland wird dann nicht das nationale System, sondern das Maestro-Debitkarten-System benutzt. Deutsche Electronic Cash Karten gehören zum Beispiel zu diesen kombinierten Karten. Die ausgebenden Banken nennen sie deshalb auch EC-/Maestro-Karten.

Zahlungsverkehr mit der Maestrokarte

Die Maestrokarte ermöglicht einerseits bargeldlose elektronische Zahlungen sowie Bargeldauszahlungen an Maestrofähigen Geldausgabeautomaten. Diese Transaktionen sind ausnahmslos Online-Transaktionen. Zahlungen oder Bargeldabhebungen müssen mittels einer PIN (Persönliche Identifikationsnummer) autorisiert werden. In einigen europäischen Ländern kommen im Moment auch noch unterschriftenbasierte Transaktionen vor. Bei inländischen Transaktionen mit der Maestrokarte bleibt den Kreditinstituten die Abwicklung weitgehend freigestellt. Beim Einsatz der Maestrokarte im Ausland erfolgt die Abwicklung zwischen den beteiligten Banken über die Kreditkartenorganisation MasterCard International. Die Maestrokarten haben normalerweise einen integrierten Chip, die sogenannte Geldkarte. Der Karteninhaber kann diesen Chip am Geldautomaten aufladen und damit kleinere Beträge wie zum Beispiel Parkgebühren bezahlen. Der Betrag ist auf 200 Euro begrenzt. Die Karte kann aber immer wieder aufgeladen werden. Beim Bezahlvorgang ist kein PIN und keine Unterschrift notwendig.

Gebühren mit der Maestrokarte

Das Abheben von Bargeld an einem Geldautomaten der eigenen Bank oder einer Partnerbank ist kostenlos. Der Bargeldbezug an Geldautomaten von Banken, mit denen das kontoführende Kreditinstitut keinen Partnervertrag hat, ist gebührenpflichtig. Die Banken erheben in der Regel auch eine jährliche Gebühr für die Bereitstellung der Maestrokarte. Mit der Karte kann man auch am Kontoauszugsdrucker seiner Hausbank seine Kontoauszüge abrufen.

Verlust der Maestrokarte

Bei Verlust der Maestrokarte sollte man diese sofort bei seiner Bank sperren lassen. Die Kreditinstitute haften allerdings auch in der Zeit, die zwischen Verlust und Sperrung der Karte liegen. Außerdem tritt die Haftung natürlich bei entstandenem Schaden nach Sperrung der Karte ein.



In unserem Banken Lexikon finden Sie weitere Informationen zu Fachbegriffen aus dem Bereich Bank und Finanzen.

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