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Sparda

Die SPARDA, eigentlich Verband der SPARDA-Banken e.V. mit Sitz in Frankfurt/M, ist ein Verbund von derzeit 12 rechtlich selbständigen Genossenschaftsbanken dieses Namens. Hervorgegangen ist die SPARDA aus einer größeren Zahl von Selbsthilfeeinrichtungen von Eisenbahnern. Die älteren Namensgebungen machten dies noch deutlicher, z.B. Eisenbahn Spar- und Darlehnskasse für die SPARDA Bank München eG.

Die Gründungsgeschichte der einzelnen Banken macht den einstigen Selbsthilfecharakter gut erkennbar. Sie waren um die Wende zum 20. Jahrhundert und in der Weimarer Republik neben anderen Genossenschaften entstanden und dienten der Existenzgründung für Bevölkerungsschichten, die nicht gerade zu den Begüterten gehörten, in diesem Fall für die Eisenbahner. An der Namensentwicklung der SPARDA Bank Mainz (heute Südwest) ist dies gut nachvollziehbar: Gegründet 1899 als "Spar- und Darlehnskasse für Eisenbahnbeamte, Hilfsbeamte und Arbeiter im Eisenbahndirektionsbezirk Mainz". 1920 umstrukturiert zur „Eisenbahnsparkasse eGmbH", aus der 1932 die Reichsbahnsparkasse wird. 1950 Rückbenennung zur Eisenbahnsparkasse Mainz und 1979 Umbenennung in SPARDA Bank.

Traditionell ist der Verband von daher ausdrücklich auf Privatkunden ausgerichtet, auch nachdem sich die SPARDA-Banken in den 70er Jahren für Nichteisenbahner öffneten. Die SPARDA ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und kann auf dessen Sicherungseinrichtung zugreifen.

Die wesentlichen Arbeitsfelder sind Girokonten für Lohn-, Gehalts- und Rentenempfänger, Sparpläne, Eigenheimfinanzierung, Privatkredite und Vorsorge, insbesondere in Zusammenarbeit mit der DEVK, der Deutschen Eisenbahner Versicherungskasse auf Gegenseitigkeit. Die SPARDA-Banken sind seit Jahren die größten Genossenschaftsbanken in ihrem jeweiligen Geschäftsgebiet und konnten für das Geschäftsjahr 2009 eine gesamte Bilanzsumme von 58,7 Milliarden Euro vorweisen. Alle Einzelgenossenschaften treten in moderatem Maße in ihrer Region als Kultursponsoren auf.

Die einzelnen SPARDA Banken haben eine sehr unterschiedliche Geschichte, jedoch immer die gleiche Zielrichtung. Die älteste wurde 1886 in Karlsruhe als Spar- und Vorschuss-Verein der badischen Eisenbahnbeamten gegründet, also zehn Jahre nach der Sterbekasse der Eisenbahner in Breslau, der heutigen DEVK. Nach der Fusion mit der SPARDA Bank Stuttgart entstand daraus 1999 die SPARDA Bank Baden-Württemberg mit Hauptsitz in Stuttgart. Mit einer Bilanz von rund 11 Milliarden Euro ist sie heute die größte Einzelgenossenschaft der SPARDA.

Die meisten der SPARDA Banken wurden noch im Deutschen Kaiserreich begründet: Kassel 1897, Mainz 1899, Hamburg und Hannover 1903, Essen 1905, Wuppertal 1907. Weitere Gründungen erfolgten in der Weimarer Republik: Köln 1922, München 1930, Regensburg 1931. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es erneut Gründungen. Augsburg entstand 1949 als Filiale von München und wurde 1953 eine eigenständige Genossenschaft. Zu den jüngsten zählen Nürnberg und Berlin (1990).

Einzelne SPARDA Banken blieben in der Bilanz vergleichsweise klein: Augsburg 1,1 Milliarden, Regensburg 1,8 Milliarden, Münster rund 2 Milliarden, Hamburg 2,5 Milliarden, Nürnberg 3,5 Milliarden. Hannover ist mit 4 Milliarden die größte Genossenschaftsbank von ganz Norddeutschland, München mit einer Bilanzsumme von rund 5 Milliarden die mitgliederstärkste in Bayern und die junge SPARDA Bank Berlin weist rund 6 Milliarden auf.

Durch Fusionen sind einige SPARDA-Banken leistungsfähiger geworden. Die SPARDA Bank Frankfurt vereinigte sich mit Kassel zur SPARDA Bank Hessen (rund 5 Milliarden), die SPARDA Banken von Essen, Köln und Wuppertal zur SPARDA Bank West in Düsseldorf (7 Milliarden) und die SPARDA Bank Mainz 1999 mit Saarbrücken zur Mainzer SPARDA Bank Südwest (8,4 Milliarden).

Eines haben alle gemeinsam, den hervorragenden Ruf als Bank für Privatkunden.



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