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Treuhandkonto

Als Treuhandkonto bezeichnet man ein spezielles Konto, das ausschließlich den Zweck hat, Treuhandvermögen zu verwalten. Das heißt, dass der Kontoinhaber darauf nicht sein eigenes Geld verwaltet, sondern das Guthaben anderer Personen. Er darf das Vermögen demnach nur für einen Dritten, also für treuhänderische Verwendungszwecke, einsetzen, nicht aber für seine eigenen Belange verwalten oder verwenden. Vorrangiges Ziel ist, einen Vertrag zwischen zwei Geschäftspartnern zu schließen, die beide eine Leistung an den jeweils anderen zu erbringen haben und die ein hohes Verlustrisiko tragen, sollte der Vertragspartner seinen Pflichten nicht nachkommen.

Gewählt wird diese Kontenform insbesondere beim Kauf von Grundstücken, denn dabei muss der Käufer dem Verkäufer einen hohen Geldbetrag überweisen, während der Verkäufer dem Käufer die Eigentumsrechte am Grundstück übertragen muss. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Vertragspartner seinen Pflichten nachkommt und er so seine Leistung erbracht bekommt, überweist der Käufer den Betrag auf das Treuhandkonto, statt direkt an den Verkäufer. Auf diese Weise profitieren beide: Der Verkäufer kann sich der Einzahlung des vereinbarten Betrags gewiss sein und sichert sich ab, dass er das Geld erhält, sobald er die Eigentumsrechte auf den Käufer überträgt, wodurch auch dieser seine Leistung dann wie vereinbart erhält.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen offenen und verdeckten Treuhandkonten. Letztere laufen auf den Namen des Treuhändlers und haben keinen Zusatz, durch den das Treuhandverhältnis offen angezeigt wird. Bei offenen Treuhandkonten ist das Gegenteil der Fall. Zwar laufen auch sie auf den Namen des Treuhändlers, allerdings gibt es hier einen das Treuhandverhältnis anzeigenden Zusatz.

Zudem werden hier so genannte Anderkonten und sonstige offene Treuhandkonten differenziert. Die erste Gruppe kann nur von Zugehörigen bestimmter Berufsgruppen (zum Beispiel Notare, Patentanwälte, Steuerberater, Notare etc.) eröffnet und geführt werden, während die zweite Gruppe von gesetzlichen sowie privaten Treuhändern eingerichtet werden kann, die kein Recht auf ein Anderkonto haben (zum Beispiel Nachlassverwalter, Zwangsvollstrecker, Testamentsvollstrecker, Wohnungsverwalter, Insolvenzverwalter, aber auch Pfarrer etc.).

Geht hier der Kontoinhaber insolvent, fällt das treuhänderisch verwaltete Geld aufgrund des Aussonderungsrechts nicht in seine Vermögensmasse und ist somit besonders geschützt.

Grundsätzlich wird pro Anderkonto nur das Guthaben eines Dritten verwaltet. In Ausnahmefällen (zum Beispiel bei Rechtsanwälten) besteht allerdings auch die Möglichkeit, ein so genanntes Sammelanderkonto zu eröffnen. Laut geltender deutscher Bankbedingungen dürfen Beträge über 15.000 Euro darauf aber maximal einen Monat lang verbleiben.



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